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Das Sihastria Kloster wurde 1655 durch den weisen Sihastru Anastase und sieben weitere Lehrlinge gergründet. 1734 erbaute der Bischoff Ghedeon von Husi eine neue Kirche aus Stein anstelle der alten.
Nicht weit entfernt von hier war die Sihle Klause (eine Mönch Klause) gelegen, sowie die Höhle der Heiligen frommen Teodora. Ihr Sarg wird heute im Kloster Pecerska von Kiev unter dem Namen „ die Heilige Fromme Teodora der Karpeten“ aufbewahrt.
Die Kirche wurde 1821 von den Türken niedergebrannt und 1824 aus Flußstein und Ziegelsteinen wiedererbaut. Hohe Mauern mit je zwei Türmen wurden errichtet und die Innengemächer sowie eine Kapelle ausgestattet.
Die harten Jahre des Kommunismus bedrohten die Existenz des Klosters, doch auch in dieser Zeit kamen viele Christen, fasziniert von der Weisheit des Priesters Cleopa und des frommen Olaru. Deren Gottesliebe und der Wunsch Menschen auf den Rechten Weg des Christentums zu führen machten diese beiden Priester zu bemerkenswerten Seelenrettern. Cleopa wurde im Norden Rumäniens als Kind analphabeter Bauern geboren und trat in das Kloster Sihastria 1934 im Alter von 25 Jahren ein. Die Geschichte besagt, daß nur der Abt des Klosters um Cleopas besonderes Gedächniss wusste, welches ihm erlaubte lange Passagen der Schriften und Predigten der Kirchenväter auswendig wiederzugeben. Der Abt gab ihm Bücher aus der Klosterbücherei die er las Während er sich zusammen mit den Schafeb auf den Feldern befand.
Die anderen Mönche glaubten Cleopa sei ein einfacher, ungebildeter Mann. Deshalb waren sie sehr erstaunt als der Abt auf seinem Sterbebett Cleopa zu seinem Nachfolger ernannte. Erst als sie Cleopa vom Wunsch des Abtes erzählten und ihn aus den Schriften zitieren hörten, verstanden sie warum er zum Anführer auserwählt wurde. Da Cleopa als Abt des Sihastria Klosters während des Tages sehr beschäftigt war, betete er mehr während der Nacht. Er schlief zwei Stunden und weitere zwei Stunden nach den Gebeten, wonach er seine gesammte dreistündige Tagespredigt abhielt. Wärend der Zehn Jahre die er in der Wildniss und im Exil verbrachte widmete er unzählige Stunden dem Gebet des Herzens. Sogar sein Fingernagel war deformiert von den vielen Gebeten während derer er die Knoten seines Gebetkranzes zog.
Zwischen 1950 und 1953 verlies Cleopa das Kloster und wurde zum Einsiedler in den Bergen auf Druck des kommunistischen Regimes,das äussesrt unerfreut war über die vielen Menschen die zu ihm kamen und geistige Führung suchten. Heutzutage können die Kammern besucht werden in denen er er lebte und das Christentum anbat. |
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